|
|
|
|
|
|
|
| Was für ein Tag! Das ich das noch erleben durfte...... Der große, leibhaftige Ray Cokes! Ich bin wirklich durch Begegnungen mit Prominenten nicht leicht zu beeindrucken, aber seine Prominenz war hier natürlich auch nicht der springende Punkt. Sondern dass Ray ein wirklich großer Held meiner Jugend war und Mtv-kucken damals erträglich machte. Und dass die Kamera seinem Charme, Witz und seiner aus jedem Knopfloch strahlenden Freundlichkeit eigentlich nur wenig gerecht wird. Und dann noch diese braunen Knopfaugen, einfach hinreissend! =) |
|
|
|
|
| So könnte ich jetzt lange weiterschwärmen, aber da ich ja von Fury bezahlt werde, erzähl ich mal was denen so widerfahren ist.....(allerdings, wenn man sie befragen würde, würden sie Euch wahrscheinlich ähnliches erzählen, von der Sache mit den Knopfaugen vielleicht mal abgesehen....) |
|
|
|
|
| Das kalte Hamburg grüßte uns mit strahlend blauem Himmel als wir schon um die Mittagszeit dort eintrafen. Da abzusehen war dass es noch eine Weile dauern würde bis überhaupt irgendwas geht, begab ich mich erstmal in die Innenstadt und setzte mich dem geballten Weihnachtsterror meiner früheren Heimat aus. Gegen 14 Uhr kehrte ich zurück zu der langsam sich anwärmenden Veranstaltung. So eine Fernsehaufzeichnung ist nicht immer spannend: ganz, ganz viel Technikgedöngel, viel Rumschreierei wegen des Technikgedöngels, extra ausgiebiger Sound- und Lightcheck, Proben, zwischendurch Rumwarten und Hoffen dass das Catering nur zum Appetit anregen gedacht ist und nicht schon das Endprodukt darstellt (diese Hoffnung wurde enttäuscht!). Spannend wurde es erst, als Ray Cokes den Schauplatz betrat und auch gleich damit begonnen wurde, seine Anmoderationen und die Interviews in den Kasten zu bringen. Leider war ich vom Charme des Main Man so verstrahlt dass ich nicht rechtzeitig weglief und deswegen als Statist für seinen ersten Auftritt herhalten musste.... Aber da ich dafür mit einem strahlenden Lächeln belohnt wurde, ergab ich mich meinem Schicksal. Was ist schon eine halbe Stunde rumstehen und so tun als hätte man ne total gute Zeit. Und nur damit ihr es schonmal wisst: "....Fury in the Slaughterhouse are to Germany, what U2 are to Ireland.... Germany's best kept secret....." etc. Solche Begeisterung wünscht man sich von allen Medienvertretern. |
|
|
|
|
| Die Interviews liefen prima - Kai, Thorsten und Christof segelten gewohnt sauber und souverän durch die gestellten Fragen, später auch Martin. Der war anfangs ein wenig nervös, aber ehrlich, wer wäre das nicht mit nur 20 cm Sitzabstand zwischen Ray Cokes und einem selbst. Auch ihm schmierte Ray mächtig Honig um den Bart, und es war toll zu sehen wie dieser fantastische Songwriter endlich mal die Aufmerksamkeit bekommt die er schon lange verdient. Ich hoffe, für ihn und seine Band entsteht eine echte große Chance aus diesem Auftritt. Die beiden Herren verstanden sich jedenfalls spontan ganz prächtig, und zudem fiel nicht erst auf den zweiten Blick auf, dass sich die beiden ähnelten wie Brüder..... |
|
|
|
|
| Aber zurück zum Ablauf: nach einer ganzen Weile in der Kälte stehen (sorry, ging natürlich nicht anders!) wurden um ca. 20 Uhr die Leute reingelassen und das erwartete Chaos aufgrund der 300 Namen starken Gästeliste blieb aus. Die Halle füllte sich schnell und es wurde mal wieder kuschelig warm. Gallop's Auftritt wurde, von großen Applaus begleitet, von Ray anmoderiert und schon ging's los. Kamera läuft, Achtung - Action! Die Nervosität, wenn sie denn da war, war Gallop nicht mehr anzumerken und sie führten easy und mit gewohntem Energielevel durch ihr Set. Ich hab die meisste Zeit das Geschehen von einem der rumstehenden Monitore, also sozusagen im Fernsehen, verfolgt und dachte, dass das auch genau der Ort ist wo Gallop hingehören: runter von den Dorfbühnen (nehmt's mir bitte nicht übel!) und rein in größere Hallen und mehr offene Ohren! Für eine der Zugaben, die es hoffentlich auch bei der Ausstrahlung zu sehen geben wird, sprang Christof mit auf die Bühne und schlug in die Saiten. Der Song, bisher ungehört, hiess "Send a demo to Ray" o.ä. und erzählte die anscheinend authentische Geschichte von einem Freund Martins der mal ein Demo an Mr. Cokes gesandt hatte. Und der freute sich wie ein Schneekönig. |
|
|
|
|
| Auch Fury's Set wurde angekündigt von einer äusserst charmanten Ansage, los ging's wie schon öfter mit "Every generation". Die Setlist barg keine Riesenüberraschungen, aber auch hier wurde nicht auf das Bad in der Menge bei "My little world" und "Won't forget these days" verzichtet. Diesmal wurde Kai aufgrund einer unter die Gürtellinie zielenden Bemerkung über Christof, der auch erstmal kurz beleidigt von der Bühne sprang (nur aus Spaaaß natürlich!), zu einem Strafsolo verdonnert und quakte ein paar Töne von "Ich wünsch mir ne kleine Miezekatze". Die kleine Bühne mit den vielen Kameras führte zu dem einen oder anderen Zusammenstoß mit den Akteuren, aber niemand trug ernsthafte Verletzungen davon. Christof sprang auch später nochmal von der Bühne, aber diesmal, um Ray seine Gitarre zum mitspielen oder zumindestens mitposen hinzuhalten - der kuckte zwar kurz verdutzt, machte dann aber den Spaß natürlich mit (wenn nicht er, wer dann?) Die Menge war ganz klasse drauf und bestand eindeutig zum großen Teil aus wahren Fans - was Sprech- (oder auch Sanges-) chöre sowie die Bitte nach vielen wedelnden Armen angeht, so wurde nicht enttäuscht. Und gegen Ende wurde frei nach dem Motto "wie-Du-mir-so-ich-Dir" Martin Gallop mit auf die Bühne geholt und durfte zu "Midnite rider" in seine akustischen Saiten schlagen. Der gelungene Abend ging wie zuletzt immer mit "Things like this" zum stimmungsvollen Ende. |
|
|
|
|
| Große Begeisterung hinterher auf allen Seiten.... Ray war von Fury und Gallop begeistert, Fury und Gallop waren von Ray begeistert. Der Rest war von allen dreien begeistert. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Fans, besonders die weit angereisten, die geholfen haben diesen Abend so schön zu gestalten. Die Ausstrahlung wird übrigens voraussichtlich erst im Februar sein, aber ich geb Euch dann schon rechtzeitig Bescheid. |
|
|
|
|
|
|
| Here's to Germany's best kept secret(s)!! |
|
|
|